Medizinisches Spektrum Schulter- und Ellenbogenchirurgie

Neben der Akutbehandlung und der aufgeschobenen Versorgung aller sport- und unfallbedingten Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie ihrer Spätfolgen widmet sich die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie auch den nicht-unfallbedingten, also primären Verschleißkrankheiten (Arthrosen und Deformitäten) und Sportschäden des Stütz- und Bewegungsapparates.

Als Leiter der Sektion vertritt Dr. med. Jörg Stötzer die Leistungsschwerpunkte der minimal-invasiven (arthroskopischen) und offenen Gelenkchirurgie des Schulter-, Ellenbogen- und Kniegelenkes. Seine mehr als 20-jährige, in Fachkreisen überregional anerkannte Tätigkeit auf diesen Gebieten sowie Studienaufenthalte in Finnland, Österreich und der Schweiz bilden den Grundstock für eine kompetente, umfassende medizinische Beratung und Therapie. Dabei fokussieren die ambulanten und stationären Behandlungen der Sektion für Schulter- und Ellenbogenchirurgie auf eine frühe Mobilisation, eine schnelle Wiederherstellung der Funktion und Integrität des zu behandelnden Gelenkes und Gliedmaßenabschnittes, eine kurze Verweildauer im Krankenhaus und eine schnelle und erfolgreiche Rekonvaleszenz.

Die Sektion für Schulter- und Ellenbogenchirurgie unterhält eine Beratungs- und Indikationssprechstunde, in der Sie nach Voranmeldung Ihre speziellen Anliegen und Fragen zu Ihrem Krankheitsbild vortragen können. Auf Grundlage einer klinischen, radiologischen und sonografischen Untersuchung sowie der Sichtung mitgebrachter Voruntersuchungsunterlagen erhalten Sie in der Regel eine medizinische Behandlungsempfehlung. Eine mögliche Operation führen wir in Abhängigkeit der Eingriffsschwere stationär oder ambulant durch. Zur Sicherung einer ungestörten und zeitlich angepassten Rehabilitation erhält jeder Patient einen individuellen Nachbehandlungsplan. Bei großen Gelenkeingriffen (Gelenkersatzoperationen) erfolgt im Einvernehmen mit Ihnen schon während der Krankenhausbehandlung die Einleitung und Beantragung einer stationären Rehabiltationsbehandlung bei Ihrer Krankenhkasse.

Leistungsspektrum

  • Medizinische Beratung (auch Zweitmeinung)
  • Verordnung und Überwachung physio-, balneotherapeutischer und physikalischer Behandlungen (Privat)
  • Beratung/Verordnung von Schienen, Orthesen und Bandagen
  • Infiltrations- und Injektionsbehandlungen bei verschleiß- und überlastungsbedingten Gelenk-, Sehnen- und Muskelerkrankungen
  • Sehnennähte bei traumatisch und verschleißbedingten Sehnenschäden (Rotatorenmanschette)
  • Kapsel-Band-Rekonstruktionen bei traumatischen und anlagebedingten (habituellen) Instabilitäten
  • Knorpelersatz- und Aufbauverfahren Mosaikplastik, OATS, MACI) zur Behandlung umschriebener (nicht)traumatischer Knorpeldefekte
  • Beseitigung sog. Unterschulterdachengen (Impingement), Schleimbeutel- und Sehnenkalkentfernung
  • Gelenklösung (Arthrolysen) bei nicht behandelbaren Schultersteifen
  • Stabilisierung von Schultereckgelenksprengung bei höhergradigen traumatischen oder posttraumatischen Instabilitäten (TightRope©)
  • Resezierende Arthroplastiken bei konservativ nicht behandelbaren Schultereckgelenksarthrosen
  • Sehnennähte und bei großen, arthroskopisch nicht behandelbaren Sehnenschäden (Rotatorenmanschette)
  • Vordere und hintere Kapsel-Band-Plastiken zur Beseitigung konservativ und arthroskopisch nicht behandelbarer, chronischer Instabilitätsformen
  • Knöcherne Korrekturoperationen an Schultergelenkspfanne und Oberarmkopf
  • Knorpelersatz- und Aufbauverfahren (Mosaikplastik, OATS, MACI) zur Behandlung umschriebener (nicht)traumatischer, arthroskopisch nicht behandelbarer Knorpeldefekte
  • Behandlung knochen-, knorpel- und gelenkkapselständiger Tumoren
  • Einbau künstlicher, zementfreier/zementierter Schultergelenke bei irreparablen Oberarmkopftrümmerbrüchen und Verschleißleiden (Arthrose)
  • Knorpelersatz- und Aufbauverfahren (Microfracturing, Entfernung freier Gelenkmäuse, stadiumangepasste OD-Behandlung) zur Behandlung umschriebener (nicht)traumatischer Knorpeldefekte
  • Gelenklösung (Arthrolysen) bei konservativ nicht behandelbaren Ellenbogensteifen
  • Chronische Überlastungskrankheiten (Tennis-/Golferarm)
  • Nervenengpass-Syndrome (Sulcus ulnaris-Syndrom, Pronator teres-Syndrom, Supinator-Logen-Syndrom)
  • Bandersatzoperationen mit körpereigenen Sehnen bei chronischen, konservativ nicht behandelbaren Instabitäten
  • Einbau künstlicher, zementfreier/zementierter Ellenbogengelenke bei schmerzhaften, irreparablen Trümmerbrüchen und Verschleißleiden (Arthrosen)