Klinischer Sozialdienst und Pflegeüberleitung

Persönliche Probleme können Ihren Gesundheitszustand stark belasten. Möglicherweise ist es aber auch Ihre Erkrankung, die Ihr Leben entscheidend verändert und für Sie neue Schwierigkeiten entstehen lässt.

Klinischer Sozialdienst

Sie können sich an uns wenden,

  • wenn Sie vertrauliche, unterstützende Gespräche über Ihre Krankheit und Sorgen führen möchten.
  • bei Fragen zu medizinischer Rehabilitation (z.B. Anschlussheilbehandlung).
  • wenn Sie sozialrechtliche Aspekte besprechen möchten (z.B. zu gesetzlicher Betreuung, Schwerbehinderung).
  • bei ethischen Fragestellungen (z.B. Patientenverfügung, Vollmachten).
  • wenn eine Rückkehr in Ihre häusliche Umgebung nicht mehr möglich erscheint und Sie nach Lösungen suchen (z.B. Pflegeheim).
  • bei Fragen zu häuslichen Hilfen (z.B. Haushaltshilfen, ambulante Pflege, Hilfsmittel).
  • wenn Sie Probleme mit Suchtmitteln haben und daran etwas ändern wollen.

Sie können uns in unserem Büro im Erdgeschoss des Bettenhauses Süd (Durchgang zur onkologischen Praxis) aufsuchen oder uns von montags bis freitags unter der Rufnummer 83-29130 (Anrufbeantworter) erreichen.
Wenn Sie bettlägerig sind oder aus einem anderen Grund nicht zu uns kommen können, besuchen wir Sie auch gerne in Ihrem Krankenzimmer. Selbstverständlich können sich auch Ihre Angehörigen und Freunde mit uns in Verbindung setzen. Wir empfehlen Ihnen und Ihren Angehörigen, mit uns vorher einen Termin zu vereinbaren.

Pflegeüberleitung

Die Mitarbeiterinnen der Pflegeüberleitung stehen Patienten und deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite, wenn nach einer akuten Erkrankung eine Pflegebedürftigkeit eintritt und die Weiterversorgung geplant und organisiert werden muss. Oft müssen innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen getroffen und viele Hilfsangebote organisiert werden. Die Pflegeüberleitung ist in dieser Situation ein kompetenter Ansprechpartner.

In enger Kooperation mit dem Klinischen Sozialdienst erwirkt sie für den Betroffenen alle Leistungen, die für eine optimale nachstationäre Versorgung erforderlich sein können. Dazu gehören beispielsweise die Organisation von Hilfsmitteln, die Kontaktaufnahme zu einem gewählten Pflegedienst oder Pflegeheim oder die Beantragung einer Pflegestufe.